Es wird romantisch, fast kitschig im Western Ambiente des SALOON im Donauplexx.
In der Heimat des Wiener Austropop präsentieren Schaller & Rausch die erste Single “HYPER” von AMOUR FOU vor Publikum. Inklusive kompletter Live-Show!
EINTRITT FREI!!
.....Als Duo nun neu aufgestellt definieren sie zugleich ein neues Genre den von ihnen so bezeichneten „Neo-Austropop“. Was man sich darunter vorstellen kann, wie die beiden trotz ihrer fast gegensätzlichen Persönlichkeiten wieder zueinander gefunden haben und wie sie ihr Live-Set derzeit gestalten, verraten sie im Interview mit MICA Chefredakteur Michael Ternai.
Es wird romantisch, fast kitschig im Western Ambiente des SALOON im Donauplexx.
In der Heimat des Wiener Austropop präsentieren Schaller & Rausch die erste Single “HYPER” von AMOUR FOU vor Publikum. Inklusive kompletter Live-Show!
EINTRITT FREI!!
Der Song „HYPER“ ist eine Selbstdiagnose im Popformat – eine Hymne auf das
Zuviel-Sein in einer Welt, die permanent bewertet, kategorisiert und gespiegelt
wird. Zwischen TikTok-Feeds, Insta-Deix-Figuren und Modezyklen von Y2K bis
Baggypants verdichtet sich ein Lebensgefühl: zu sensibel, zu laut, zu exzentrisch –
und gleichzeitig nie genug.
„HYPER“ erzählt von einer Generation, die sich ständig zwischen
Selbstinszenierung und Selbstzweifel bewegt. Der Text changiert zwischen
ironischer Selbstabwertung („Ich bin nix Besonderes, ich spiel’ nur in ner Band“)
und der radikalen Behauptung von Andersartigkeit („Auf jeden Fall kein Standard
– na bitte sehr“). Diese Ambivalenz wird im Chorus auf den Punkt gebracht: „Ich
bin so hyper, hyper, hypersensibel“ – eine Formulierung, die gleichermaßen
Diagnose, Bekenntnis und Kampfansage ist.
Musikalisch balanciert der Track zwischen Indiepop und clubbigen Beats,
zwischen hymnischer Eingängigkeit und kantiger Reibung. „HYPER“ ist damit
Portrait und Kommentar zugleich: ein Song über das ständige Übersteuern
innerer und äußerer Reize – und über die Frage, ob Sensibilität in einer
überdrehten Welt Schwäche oder Superkraft ist.
Fazit: Wir wissen nicht mehr so recht, wer oder wie wir sein wollen – oder sollen.
Und wo fängt das Wollen an und hört das Sollen auf? Am Ende bleibt die
Ungewissheit selbst die bestimmende Konstante: das Wissen, nichts zu wissen,
als gemeinsame Determinante zweier Generationen.